Die Geschichte unserer Feuerwehr

2008

Das Jahr 2008 lief für den Löschzug Menden relativ unspektakulär ab. Am 12. Februar kam es in der Behringstraße zu einem ausgedehnten Dachstuhlbrand, bei dem der komplette Dachstuhl zerstört wurde. Einen Monat später am 01. März zog in den frühen Morgenstunden der Orkan Emma über den Rhein-Sieg-Kreis hinweg. Bis in den späten Nachmittag hinein wurden auch von uns die Sturmschäden beseitigt. So musste in der Gutenbergstraße ein großer Baum mittels Autokran von einem Mehrfamilienhaus gehoben werden, bevor er zerlegt werden konnte. Im Rahmen der überörtlichen Hilfeleistung, wurden am 03. Juni, nach einem starken Unwetter in Lohmar zahlreiche Einsätze abgearbeitet.

Am frühen Morgen des 12. Juli stand die letzte noch in Betrieb befindliche Feldscheune in Menden, nahe des Hangelarer Flugplatzes, in Flammen. Sie konnte nicht gerettet werden und wurde dann wegen Einsturtzgefahr ganz abgerissen.

Im Rahmen der Ausbildung wurden u. a. in Sankt Augustin drei Großübungen durchgeführt, an denen wir ebenfalls teilnahmen. Die größte Übung im Frühjahr war eine Waldbrandübung in Niederpleis mit mehreren dutzend Fahrzeugen, einigen hundert Einsatzkräften und Hubschraubern. Weiterhin wurden eine Übung „Fliessgewässer Sieg“ und eine ABC-Übung durchgeführt. Am Tag der offenen Tür im August kam der durch Funk und Fernsehen bekannte „Minilöschzug“ der Feuerwehr Eschwege zum Einsatz, der von der Jugendfeuerwehr des Löschzuges besetzte wurde. Erstmals wurde am Gerätehaus auch ein Wasserfall aufgebaut.

 

Unsere Freiwillige Feuerwehr steht auch heute noch schlagkräftig und jederzeit einsatzbereit im Dienste der Bevölkerung.

Unser Wahlspruch soll immer sein:

,,GOTT ZUR EHR, DEM NÄCHSTEN ZUR WEHR"

Stand 01. Januar 2009