Die Geschichte unserer Feuerwehr

2011

Das Jahr 2011 begann mit einem Paukenschlag. Noch während des Silvesterfeuerwerks mussten die Kameraden zu zwei Einsätzen Ausrücken. Gut vierzehn Tage später, am

16. Januar, erreichte uns während der Mittagszeit bei den Aufräumarbeiten zur 11. Mendener Feuerwehrnacht ein Alarm. In der Hochwasser führenden Sieg wurde eine Person gesucht. Diese wurde in der Nähe der Brücke B 56n in überflutetem Strauchwerk gesichtet. Mit Schwimmweste und schwimmfähiger Leine gesichert sprang UBM Stefan Billing in die drei Grad kalten Fluten und konnte zusammen mit den Kameraden der Fahrzeugbesatzung des LF 10/6 die Person leben retten.

Bei den 83 Einsätzen im Jahr galt es allein bei mehreren Verkehrsunfällen eingeklemmte Personen aus ihren Fahrzeugen zu befreien. Bei zwei Einsätzen konnte allerdings das Leben der betroffenen Personen nicht mehr gerettet werden (einmal bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A 560 und einmal bei dem Absturz eines Sportfliegers in Meindorf).

Allein in dem Zeitraum von 02. Mai – 18. Juli wurde der Löschzug zu 28 Einsätzen alarmiert.

Im Frühjahr wurde von der Bezirksregierung Köln dem Löschzug Menden erstmals ein eigener Ausrückebereich auf der BAB A 560 zugewiesen.

Am 09. April findet die Löschzuginterne Feier zu „35 Jahre Jugendfeuerwehr des Löschzuges Menden“. statt. Frank Blömer, Gilbert Fey, Raimund Lindlahr, Robert Riede und Dietmar Sommerfeld sind als Gründungsmitglieder heute noch aktiv und wurden mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Gold des Landes Nordrhein – Westfalen geehrt.

Anlässlich des Tages der offenen Tür wurde im August das neue Mannschaftstransportfahrzeug in Dienst gestellt werden.

Im Oktober führen über 40 Mitglieder des Löschzuges zu einer mehrtägigen Bustour nach Emden. Von hieraus ging es u.a. zur Insel Norderney und zur Meyer – Werft nach Papenburg, wo die Disney Fantasy (330m lang und 37m hoch) im Rohbau besichtigt werden konnte.

Am 10.11. wurde unser langjähriger Löschzugführer Heinz – Willi Knopp im Alter von 67 Jahren zu Grabe getragen.

Im Winter wurde dann ein SMART – Board für die Ausbildung geliefert, so dass nunmehr eine zeitgemäße Ausbildung mittels aktueller Medien durchgeführt werden kann. Weiterhin wurden ein Rettungsrucksack, sowie Absicherungsgegenstände für Einsatzstellen beschafft.