Als am letzten Wochenende einem das Wetter hierzulande im wahrsten Sinne des Wortes verhagelt wurde, zog es eine Gruppe von 17 Kameraden, begleitet von deren Partnerinnen nach Hamburg in die Sonne. So wie unser Mendener Jung Sven Plöger es prophezeit hatte, lachte uns die Sonne das ganze Wochenende an, wohingegen einige unserer Kameraden nach Wachtberg, im Rahmen der überörtlichen Hilfeleistung, abkommandiert wurden, um Keller auszupumpen und die dortigen Kameraden zu unterstützen.

Hier sei noch erwähnt, dass vor der Abfahrt nach Hamburg, am Donnerstagabend, durch zahlreiche Kameraden im unserem Ortsteil Menden, ebenfalls mehrere Keller leergepumpt wurden. So dass die Nacht recht kurz war.

Am frühen Freitagmorgen ging es mit dem Bus los. Nach einer unspektakulären Fahrt erreichten wir Hamburg so früh, dass wir den Punkt - Besuch der Schiffsbegrüßungsanlage, die eigentlich Sonntag stattfinden sollte, vorziehen konnten. Nach Bezug des Hotels und einer kurzen Erfrischung gab es eine geführte Tour durch Sankt Pauli. Dabei nahm unsere Stadtführerin Svenja kein Blatt vor den Mund und nannte die Dinge wie sie sind, beim Namen. Die verdutzten Blicke und verlegenen Lacher des einen oder anderen, waren allerdings schon nach der zweiten Hausecke verschwunden. Hier waren wir schließlich auf der Reeperbahn und da wird Klartext gesprochen. Also gab es über Davidswache, Herbertstraße (men´s only), Hans-Albers-Platz, Silbersack, Reeperbahn und natürlich Große Freiheit, wo unsere Tour endete, allerlei Geschichtliches, Witziges und das eine oder andere Anekdötchen zu hören. Nach diesem Spaß ging es zum Brauhaus Gröninger zum Abendessen. Dort war es allerdings zu warm, weshalb wir uns dort nicht lange aufgehalten haben und uns den Abend, nach einem kurzen Verdauungsspaziergang auf der Landungsbrücke in der untergehenden Sonne, bei ein paar leckeren Bierchen versüßten.

Samstagmorgen, 8:00 Uhr, antreten zum Frühstück. Das reichhaltige Buffet ließ keine Wünsche offen. Was aus ging wurde sofort nachgefüllt. Die Brötchen waren zwar nicht von Rainer Könsgen aber lecker. Alles andere ist Geschmackssache.

Um 11:00 Uhr lief die ELBE 1, ein ehemaliges Boot der Wasserschutzpolizei, aus zur großen Hafenrundfahrt. Bei herrlichem Sonnenschein und 25°C konnten wir hier richtig schön chillen, uns den lauen Wind um die Nase wehen lassen, die Queen Mary 2 im Trockendock anschauen, die riesigen Containerschiffe bestaunen und den Kranführen beim „Tetris spielen“ zuschauen. Nach dieser fast zweistündigen Fahrt ging es mit leichtem Sonnenbrand wieder zurück an Land und zum Nachmittag nach freier Verfügung.

Zum Abendessen trafen wir uns wieder, im ältesten Speise- und Stimmungslokal „Hamborger Veermaster“ zum Dreigängemenü. Das Essen war gut und die Stimmung auch. So, dass wir gerne noch geblieben wären, aber der laue Abend und die Große Freiheit und lockten mehr. Wir lösten uns in kleine Grüppchen auf und verschwanden im Trubel.

Am Sonntagmorgen waren keine Systemausfälle zu beklagen. Eine kleine Gruppe stellte sich den Wecker und zog am frühen Morgen los zum Fischmarkt, da gab´s noch Party mit rund 300 Leuten. Ein Kamerad machte die ganze Nacht durch und schlief sich auf der Heimreise aus.

Weil das Wetter noch schön war, verbummelten wir den Vormittag noch in Hamburg und fuhren gegen 12:00 Uhr ab Richtung Heimat.

Hier die Bilder ...