Weil der TdoT gut gelaufen war, hatten wir kurze Hand alle externen Helfer zu einem Grillausflug auf die Erpeler Ley eingeladen. Also wurde letzten Samstag der Grill, ein paar Biergranituren und genügend Marschverpflegung ins Auto gepackt und los ging die Fahrt ins nahe gelegene Rheintal.

Da nicht genügend Mitfahrgelegenheiten vorhanden waren, fuhr ein Teil der Gruppe kurze Hand mit dem Zug. Als sie in Erpel ankamen, wurden sie schon von den „Einachserfreunde Erpel“ mit ihren Fahrzeugen und einer kleinen Erfrischung begrüßt. Nach einer kurzen Lagebesprechung entschied man sich für den kürzesten aber steilsten Aufstieg. Hier war Kondition gefragt, da der Weg eher einem ausgetrocknetem Bachbett glich, denn einem Wanderweg. Kurz vor dem Ziel kamen die Kletterer leicht vom Weg ab. Mit dem Ziel schon vor den Augen hieß es ab jetzt „Quer Feld ein“. Die Kinder hatten es da besser, sie wurden mit dem Holder nach oben chauffiert.

Oben angekommen, wurden zunächst Tische und Bänke und der Grill in Stellung gebracht. In der gemütlichen Grillhütte gibt es Strom und einen großen Kühlschrank, der sofort befüllt wurde. Das Fässchen wurde angeschlagen und unser Zuckerbäcker Rainer Könsgen richtete die Grillstelle ein. Hier muss man Rainer wirklich ein großes Lob aussprechen, bei der Mühe die er sich gemacht hat. Wo wir den ganzen Nachmittag bei sommerlichen Temperaturen und einer leichten Briese eine herrlichen Aussicht, hinunter nach Andernach und über das Rheintal bis hinüber in die Eifel genießen konnten, stand Rainer die ganze Zeit in der „Küche“ hielt den Grill am Laufen und bereitete die Köstlichkeiten vor. Natürlich wurde er Zeitweise unterstütz, weil man irgendwann zu wenig Hände hat.

Hier mal die Speisekarte (Allerdings ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Ich konnte nicht von allem essen.):

  • Folienkartoffel mit Kräutersauce,
  • Lachs auf Zedernholz,
  • Fleischspieße,
  • Kartoffelgratin,
  • Currywurst,
  • Nackensteaks.

Man hatte gute Gespräche, lag in der Sonne oder genoss den kühlen Schatten unter den alten Bäumen oder die atemberaubende Aussicht und trank einen Federweißen oder ein kühles Blondes. Kurzum es war ein herrlicher Nachmittag. Als dann die Sonne unter gegangen war und wir das Abendrot, schon leicht angeduselt, genießen konnten, gab es heiße Waffeln mit Vanilleeis und heißen Kirschen mit einem Schuss Amaretto.

Danke Rainer…

Und hier die Bilder...