Auch in diesem Jahr konnten wir, wenn auch mit einer kleinen Gruppe, am Leistungsnachweis in Königswinter teilnehmen. Wegen des Zeltlagers unserer Jugendfeuerwehr (Bericht folgt) waren einige unserer Kameraden als Betreuer dort eingebunden. Also sind wir mit Staffelbesetzung plus Eins angetreten. Mit von der Partie waren Markus Schmitz, Jan Hofenbitzer, André Fey, Philipp Högner, Patrik Jaax, Daniel Schriek und Rainer van Enelshoven.

Schon früh angekommen, der Aufbau der Anlagen war noch nicht ganz abgeschlossen und die Schiedsrichter hatten noch nicht ihren ersten Kaffee richtig getrunken, saßen wir schon bei den feuerwehrtechnischen Fragen, die wir mit null Fehlerpunkten absolvierten. Dann ging es runter zum Staffellauf. Auch hier konnten wir eine Bestzeit verbuchen, waren wir doch die erste Gruppe an diesem sommerlichen Tag. Dann wieder hoch zu den Knoten und Stichen. Hier mussten wir etwas warten und der Gruppe die gerade geprüft wurde mit einem Mann aushelfen.

Das ist so. Wenn eine Gruppe mit ungerader Teilnehmerzahl dabei ist, muss diese wegen dem Rettungsknoten, der nur mit zwei Mann gemacht werden kann, aufgefüllt werden. Das passiert auch schon einmal bei der Löschübung, wenn eine Gruppe nicht genügen Leute zusammen bekommen hat. Aber wir sind eben alles Kameraden und da ist jeder gerne Bereit einmal auszuhelfen.

Den Kreuzknoten absolvierten wir in sieben Sekunden, den Mastwurf ebenso. Der Rettungsknoten mit Spierenstich dauerte etwas länger (Mea culpa), lag aber noch in der Zeit, also auch hier null Fehlerpunkte.
Wer Fehler macht, gibt einen aus.

Nach einer viel zu kurzen Erfrischungspause ging es schnell zur Erste-Hilfe-Station. Die Aufgabe war einen Druckverband anzulegen. Auch das haben wir schnell und ohne Probleme hingekriegt, wieder null Fehlerpunkte.
Jetzt hatten wir etwas Zeit für ein Wurstbrötchen und Bierchen.

Unser Kreisbrandmeister beklagte sich über die immer schlechter werdenden Teilnehmerzahlen. So waren in diesem Jahr nur 17 Gruppen gemeldet. Das ist eigentlich schade, wenn man mal schaut, wie viel Arbeit hinter so einer Aktion steckt, wie viele Helfer und Schiedsrichter sich die Zeit nehmen, um uns sonntags Morgens die Prüfung abzunehmen. Und die sind immer noch da, wenn wir schon lange wieder zuhause sind, und bauen den ganzen Krempel wieder ab.
Heute ist es übrigens so, dass man bei der Anmeldung die Zeit für die Löschübung mitgeteilt bekommt. Das heißt, man muss sich nicht den ganzen Tag da hinstellen und warten bis man endlich seine Löschübung durchführen kann. So kann man die An- und Abreisezeit so planen, das alles relativ schnell über die Bühne geht. Wir waren zum Beispiel um ca. 9:30 Uhr da und um ca. 11:45 Uhr fertig. Das sind gerade mal zwei Stunden und 15 Minuten. Nehmt euch das mal zu Herzen.

Wohl gestärkt ging es dann an die Löschübung. Mit unserer Staffelbesetzung mussten wir ein B- und ein C-Strahlrohr in Stellung bringen. Die Wasserentnahme erfolgte über das Standrohr aus dem Unterflurhydrant.
Hierbei kassierten wir zwei Fehlerpunkte. Einen, weil bei der Befehlsausgabe nur „B-Strahlrohr“ und nicht „B-Strahlrohr mit Stützkrümmer“ gesagt wurde (Nee, wat sin die pingelig) und einen Zweiten, weil wir zuerst die Wasserversorgung zwischen Hydrant und Pumpe aufgebaut haben, obwohl wir einen Tank im LF haben. Wir hatten über diesen Punkt am Morgen noch diskutiert und uns für den Standarteinsatz entschieden. Das müssen wir beim nächsten Mal vor der Übung mit den Prüfern klären. Trotz allem hat es noch gereicht.

Nach getaner Arbeit wurden noch die restlichen Bons auf den Kopf gehauen und das obligatorische Gruppenfoto gemacht. Um 13:00 Uhr waren wir wieder daheim und das LF für seinen nächsten Einsatz neu bestückt.

Daniel und Philipp bekamen für ihre fünfte Teilname das Abzeichen in Gold. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle.

Hier ein paar Bilder von unserer Übung.