Vergangenes Wochenende war es endlich soweit. Das lang ersehnte Stadtzeltlager, welches alle zwei Jahre von einem Sankt Augustiner Jugendfeuerwehrstandort organisiert wird, startete pünktlich um 17 Uhr in Niederpleis. Das Programm war sehr abwechslungsreich gestaltet, sodass keine Langeweile aufkam, aber dazu später mehr.

Beginnen wir am Anfang der Reise am Gerätehaus Menden. Bereits am Mittwoch beim wöchentlichen Übungsdienst galt es die Zelte aus dem Lager zu holen, probeweise aufzubauen und auf Vollständigkeit zu prüfen.

Glücklicherweise war alles vorhanden, sodass wir uns am Freitag um 16 Uhr trafen um den LKW mit allerlei Material zu beladen. Neben etlichen Schlaf- und Rucksäcken, Biertischgarnituren und den bereits erwähnten Zelten, stellte das DRK Sankt Augustin über 50 Feldbetten zur Verfügung, auf denen wir sehr angenehm nächtigen konnten. An dieser Stelle möchten wir uns auch für die problemlose Zusammenarbeit mit dem DRK bedanken. Mit Sack und Pack ging es dann pünktlich nach Niederpleis, wo umgehend nach der Ankunft die Zelte aufgebaut wurden. Dank dem Probeaufbau am vorherigen Mittwoch ein Kinderspiel.

Freitagabend stand dann als erster Programmpunkt das Spiel „Capture the Flag“ auf dem Plan. Da sich nach einiger Zeit jedoch keiner der sechs Standorte als Gewinner entpuppte, wurde sich auf einen Gleichstand verständigt und der Abend bei ein Paar Hot-Dogs ausklingen gelassen.

Am Samstag ging es bereits früh am Morgen los. Nach dem Wecken freuten sich die noch leicht verschlafenen Jugendlichen auf das Frühstück. Frisch gestärkt ging es dann auf eine rund 3-stündige Schnitzeljagd durch Niederpleis, bei der es einige kniffelige Fragen zu beantworten und Spiele zu spielen gab. Wieder im Lager angekommen wurden die verbrauchten Vitamine mit ein paar Bananen und Äpfeln aufgefüllt, damit der nun folgende Querfeldeinlauf ohne Verluste gemeistert werden konnte. Auch hier gaben alle Jugendfeuerwehren ein gutes Bild ab und arbeiteten Hand in Hand als Team zusammen. So war der Tag auch schon vorbei und wurde am Lagerfeuer mit ein paar Grillwürstchen und anschließend auch am Zeltplatz auf der von den Betreuern erbauten „Couch“ (eine durchaus komfortable Lösung mit Bierbänken) beendet.

Eine nächtliche Nachtwanderung mit einigen kleinen Überraschungen durfte natürlich nicht fehlen und so wurde diese standesgemäß bei Vollmond durchgeführt. Die restliche Nacht verlief nach dem anstrengendem Tag ruhig und so freute sich am nächsten Morgen der ein oder andere doch sehr auf die Heimreise nach Menden.

Ein gelungenes Zeltlager ging für die Jugendfeuerwehr Menden, welche mit 11 Jugendlichen und zeitweise bis zu 5 Betreuern vor Ort war schließlich zu Ende. Wir freuen uns auf eine Fortsetzung in zwei Jahren.