Am Samstagabend machten sich die Kameraden des Hektorclubs, zusammen mit ihren Partnerinnen, auf, zu einer Reise in das mittelalterliche Bonn.

Angeführt von dem bönnschen Nachtwächter Karl Friedrich Schleier ging es vorbei am Alten Zoll und der Stadtmauer (Die heutige Südseite des kurfürstlichen Schlosses, UNI), durch das Stockentor in die Innenstadt. Weiter zum alten Rathaus, über den Markt, durch die Sternstraße, bis zum Sterntor. Hier erlebten wir eine kleine Überraschung, die ich nicht weiter verraten will. Während der Führung erzählten unser Nachtwächter und seine Gattin allerlei Geschichten und Anekdötchen aus ihrer Zeit, so wie es in Bonn im 17ten Jahrhundert ausgesehen hat und wie das Leben damals war. Vom Sterntor aus ging es in die dunklen Gassen von Bonn. Runter zum Florentiusgraben, wo Henker und Totengräber hausten. Dann entlang der alten Stadtmauer, die auch heute noch zu sehen ist. Unsere Tour endete schließlich am Bonner Münster.

Da es uns doch recht kalt geworden war, wir hatten nur 4° Celsius auf dem Thermometer und der Wind zog an manchen Ecken recht heftig, drängten wir uns schnell auf dem Weihnachtsmark, bis in die hinterste Ecke einer Glühweinbude. Kakao mit Baileys und Glühwein wärmten uns dann schnell wieder von innen auf.

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