Zuerst einmal steckt da eine ganze Menge Arbeit und Vorbereitung für die Kameraden und unsere freiwilligen Helfer drin, bevor das erste Kölsch über den Tresen geht. Am frühen Freitagnachmittag geht es schon los.

Den Rio-Wagen bauen die Leute vom Getränkemarkt auf. Das Gestell für die Frittenbude ist für die Kameraden trotz farblicher Markierungen jedes Jahr eine neue Pusselaufgabe. Genauso das Pavillondach für den Schwenkgrill. Diesmal war es einfach: Plane drüber, abschneiden, fertig. Dann muss der Bierpilz in Stellung gebracht und die beiden Kühlwagen, zum Schutz vor bösen Buben, in die Halle geschoben werden. Voll beladen, nur mit Muskelkraft, ganz schön schwierig. Die Biergarnituren kommen in Boxen und können mit dem Stapler abgeladen werden. In der Halle hat Mathias Baur die Lichterketten schon aufgehängt und baut gerade seine umfangreiche Musik- und Lichtanlage auf. Am Abend dann ein Flächchen Bier, genug getan für heute.

Samstagmorgen gegen 11 Uhr geht es dann richtig los. Im Unterrichtsraum und auf der Dachterrasse werden Tische und Stühle gerückt und hübsch dekorieret. Das Kuchenbüfett wird aufgebaut und die Kühlschränke aus dem Schlauchturm werden nach oben geschleppt. Das Geschirr aus dem Spülmobil muss auch noch nach oben. Derweilen stehen unsere Frauen zuhause und backen Kuchen. So entsteht Stück für Stück unser beliebtes Café Florian.
In der Halle und auf dem Hof ist man unterdessen tätig bei der Sache. Biertische setzen, Tresen in der Halle aufbauen, Bierwagen auf seinen vorgesehenen Platz bringen, Cocktailbar einrichten, Frittenbude und Pavillon mit Geräten bestücken, Spülmobil aufbauen und das ganze Geschirr spülen. Bierpilz, Theke und Rio-Wagen bestücken. Strom und Wasser will auch noch gelegt sein, Lichterkette um den ganzen Platz anbringen, irgendwie will der sch... Generator nicht und der Wasserfall ist auch undicht. Kurzum, auf dem ganzen Platz und im Hause herrscht ein geschäftiges Treiben.
Gegen 19 Uhr treffen die ersten Gäste ein. Die Friteusen laufen schon auf vollen Touren und das Feuer in den beiden Grills ist bereits angefacht. Wohl überlegt sind die Kameraden und Helfer an den Tresen, an der Kasse und als Bedienung nach Dienstplan eingeteilt. Aber auch die anderen Kameraden die sozusagen Freistunde haben, sind stetig dabei Gläser und Teller wegzuräumen, Fässer und Getränke zuschleppen, die Frittenbude zu versorgen und auf der Toilette nach dem Rechten zuschauen. Gegen 4:30 Uhr gehen dann die Lichter aus. Die einen spürten ihre Füße oder den Rücken, andere spürten gar nichts mehr, was nicht unbedingt an der Arbeit lag.

Sonntagmorgen um 8 Uhr ist aufräumen angesagt. Hof kehren, Halle putzen, die Tresen wieder in Ordnung bringen und die Spuren vom Vorabend beseitigen. Die Jugendfeuerwehr bauen derweilen ihre Spielstraße und Pavillons auf, legen Strom zur Popkornmaschine und Wasser vom Hydranten zur Spritzwand. Die können das auch alleine, gelernt ist eben gelernt.

Wir müssen uns sputen denn um 11 Uhr kommen die ersten Gäste zum Platzkonzert und zum Frühschoppen. Gegen Mittag leisten die Kameraden bei solchem Wetter Schwerstarbeit an den beiden Grills. Aber auch im Rio-Wagen ist keine Zeit für Müßiggang. Und der Rainer backt Crêpes, lecker mit Nutella, hmm. Die Jugendfeuerwehr arbeitet in ihrer Spielstraße und absolviert ihre Übung. Ein Jeder hilft hier und dort, natürlich wird dabei auch das eine oder andere erfrischende Getränk zu sich genommen. Nur die neun Kameraden die Einsatzbereitschaft haben nicht, die müssen wir nämlich auch noch stellen. Am Abend wird dann schon einmal grob weggeräumt.

Und wenn Ihr denkt das war es dann. Nix da. Am Montag wird aufgeräumt. Mit Hochdruckreiniger und Putzmaschine, Besen, Feudel und Putzlappen wird den ganzen Tag und auch die Tage danach alles wieder auf Vordermann gebracht. Aber zuerst wird gefrühstückt.

Hier die Bilder von der Plackerei.