Sch… Wetter. Doch gerade als sich die ersten Kinder zum Martinszug aufstellen, hörte es zu regnen auf. Das Wetter hielt sich dann bis die letzten Kinder gegangen waren. So konnten die eilig übergezogenen Plastiktüten, zur Freude der Kinder, wieder von den Laternen abgenommen werde.

Hoch zu Ross begleitete unser Sankt Martin, alias Berni Lindlar wieder den ganzen Zugweg. Von den anfänglichen Unsicherheiten aus dem letzten Jahr war nichts mehr zu spüren. Ruhig, und gelassen winkte er den Kleinen mit ihren bunten Laternen am Martinsfeuer zu. Dann kam für die Kinder die große Überraschung: Erstmalig wurde in Menden die Martinsgeschichte erzählt und gespielt. Elke Marquis, Grundschullehrerin und Vorsitzende im Martinsausschuss lass die Martinsgeschichte vor. Udo Gießen, unser Ortsausschussvorsitzende, spielte den Bettler, der in Lumpen gehüllt, frierend auf dem Boden kauerte, als Sankt Martin sein Ross* neben ihm anhielt, mit seinem Schwert den Mantel teilte und dem Bettler den einen Teil überrechte. Im Anschluss sangen alle Kinder, begleitet von der Musikkapelle noch einmal das Martinslied, bekamen ihre Wecken und verschwanden in der Dunkelheit des Abends. Man hörte sie aber noch eine ganze Weile an den Haustüren singen und sah in der Ferne ihre bunten Laternen flackern. Hier die Bilder ...

*) Das Ross ist eine Stute und hört auf den Namen Jinke. Das soll hier nur mal so nebenbei erwähnt werden.